Macht Magnesium schlank?

Viele Menschen haben Probleme beim Abnehmen und das Wort Diät kann nicht mehr gehört werden. Man sagt „Wer schlank sein möchte, kann Magnesium als Schlüssel zu der Traumfigur nutzen“ – doch was steckt wirklich dahinter? Die Gewichtsabnahme kann jedenfalls durch einen Mangel an Magnesium verhindert werden und deshalb sollte jeder seinen Magnesiumspiegel optimieren, der schlank sein möchte.

Der Mangel an Magnesium kann dick machen

Bekannt ist, dass Weizen krank und dick macht. Dies ist besonders deshalb der Fall, weil der Verzehr von den Weizen-Weißmehlprodukten als Grundnahrungsmittel dazu führt, dass der chronische Magnesiummangel entsteht. Die Gewichtsabnahme jedoch wird durch den Mangel an Magnesium verhindert und die Menschen werden statt schlanker immer nur kränker und dicker. Fehlen dem menschlichen Körper Mineralstoffe, dann werden häufig regelrecht Fressattacken und Fresssucht entwickelt. In der heutigen Zeit werden schließlich die industriell verarbeiteten Lebensmittel bevorzugt. Die entstehenden Suchten und Attacken drücken in vielen Fällen jedoch nur das Verlangen nach Mineralstoffen aus und hierzu gehört Magnesium. Die verarbeiteten Lebensmittel werden somit immer mehr gegessen und damit gibt es leere Kalorien. Die Pfunde sammeln sich dann an und das Bedürfnis nach den Nährstoffen wird allerdings nicht befriedigt. Stehen dann noch Schlankheitskuren und Diäten auf dem Programm, welche relativ magnesiumarm sein können, dann entstehen die Probleme.

Weitere Folgen des Magnesiummangels

Dies ist allerdings erst der Beginn, denn es gibt noch weitreichendere Folgen mit Magnesiummangel. Nicht nur das Körpergewicht ist dann betroffen, sondern der ganze Stoffwechsel. Vitamin des B-Komplexes und Magnesium arbeiten sehr eng zusammen, damit die Aufnahme und Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sowie die Verdauung gesteuert werden. Dies wird getan, damit spezielle Fette aktiviert werden. Wer schlank sein möchte, soll wissen, dass es bei zu wenig Magnesium zu der fehlerhaften Verarbeitung der Nahrung kommen kann. Ganz verschiedene Beschwerden können sich dann entwickeln. Mit dazu gehören Blutzuckerschwankungen, welche im Laufe der Zeit zu Übergewicht führen können.

Fettabbau wird durch den Magnesiummangel blockiert

Bei Insulin ist Magnesium ein unverzichtbarer Vorarbeiter. Bei Insulin handelt es sich um ein Hormon von der Bauchspeicheldrüse und aus der Nahrung wird Zucker dann in die Körperzellen geschleust. Dort kann dann die Glucose für die Energieversorgung verwendet werden. Insulin kann ohne Magnesium allerdings die Zelle nicht öffnen und damit kann an die Zelle auch nicht Glucose abgegeben werden. Die Zellen werden dann als insulinresistent bezeichnet, weil keine Glucose aufgenommen wird und sie auf Insulin nicht mehr ansprechen. Dies liegt jedoch meist einfach an zu wenig Magnesium. Immer mehr Insulin wird als Folge ausgeschüttet, denn es besteht die Hoffnung, dass der hohe Blutzuckerspiegel noch abgebaut und Glucose doch in die Körperzellen transportiert werden kann. Es steigt der Insulinspiegel und hierbei gibt es die Eigenschaft, dass der Fettabbau gehemmt wird und es wird die Einlagerung der Fette in die Fettzellen noch gefördert. Dies bedeutet, dass der oftmals erhöhte Insulinspiegel auch dick machen kann.

Gleichzeitig ist auch der Blutzuckerspiegel hoch und es wird dafür gesorgt, dass die Glucose nicht für die Energieverbrennung in die Zellen kommt, sondern in Fett verwandelt und in die Fettzellen geschoben wird. Blutzuckerspiegel und Insulinresistenz sind dann die ersten Vorboten von Typ-2-Diabetes. Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht, dann können auch Gewebeschäden an Blutgefäßen und Nerven verursacht werden. Für die Herzkrankheiten steigt dann das Risiko und Magnesium wird wiederum für die Gewebereparatur benötigt. Meist ist jedoch keines vorhanden, weil ja das Fehlen bereits der Auslöser von der Reaktionskette war. Zu wenig Magnesium ist somit oft vorhanden, wenn die Zellen auf Insulin nicht mehr reagieren. Oft haben Menschen mit der chronischen Insulinresistenz den Magnesiummangel. Die Sensibilität der Zellen auf Insulin wird jedoch umso größer, umso höher die Werte von Magnesium dann wieder innerhalb des Körpers steigen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Problem rückgängig gemacht werden kann.

Stressanfälligkeit und Blockade der Dickmacher-Gene

Wer schlank sein möchte, sollte wissen, dass in Gegenwart von Magnesiummangel auch Stress zu Übergewicht führen kann. Viele Menschen stopfen jedoch auch wahllos Lebensmittel in sich hinein, wenn sie Stress haben. Cortisol als Stresshormon führt dazu, dass der Gewichtsverlust fast unmöglich ist und damit können Menschen nicht schlank werden. Dies ist besonders der Fall, wenn der Stress zu dem chronischen Zustand wird. Durch Cortisol lagert der Körper die Fette besonders in dem Bauchbereich ab. Mit Magnesium kann die Stressanfälligkeit reduziert werden und der Organismus kann vor einem stressbedingten Übergewicht schützen. Einige Menschen gehen seit der Entdeckung der Dickmache-Gene davon aus, dass nichts gegen Körpergewicht getan werden kann, weil Übergewicht erblich bedingt ist.

Die dickmachenden und schlechten Gewohnheiten werden dann meist fortgeführt und nachdem die Menschen nicht schlank werden, werden die Gene verantwortlich gemacht. Tierversuche konnten zeigen, dass Bei Mäusen mit der unzureichenden Gabe von B-Vitaminen die Gene für die Dickleibigkeit aktiviert wurden. Die Mäuse blieben nicht schlank und wurden daher übergewichtig. Bei Gabe von ausreichendem B-Vitamin wurden die Mäuse wieder schlank oder blieben auch schlank. Nur bei einem Mangel werden Dickmacher-Gene daher aktiviert und somit können Menschen durchaus einen gewissen Einfluss haben. Übrigens muss Magnesium gegenwärtig sein, damit B-Vitamine am Stoffwechselgeschehen aktiv teilnehmen können. Die B-Vitamine sind immer ohne Magnesium hilflos und nur mit Magnesium wird die Genexpression beeinflusst. Mit Magnesium kann somit der Genexpression der Fettleibigkeits-Gene vorgebeugt werden. Ist ausreichend Magnesium vorhanden, dann werden die Gene nicht aktiviert und die Menschen bleiben schlank. Auch wenn Menschen Dickmacher-Gene besitzen, dann können sie mit Magnesium schlank werden.

Wichtige Informationen zu der Magnesium-Versorgung

Für Übergewicht ist somit nicht nur die Umstellung der Ernährung wichtig, sondern auch die Optimierung von der Magnesiumversorgung. Jeder hat die Möglichkeit, dass der Magnesiumbedarf auf eine gesunde Weise gedeckt wird. Es gibt einige magnesiumreiche Lebensmittel und dazu gehören Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Trockenfrüchte, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Meeresalgen, Quinoa oder Amaranth. Alle Menschen sollten darauf achten, dass die Lebensmittel regelmäßig in den Speiseplan eingebaut werden. Es gibt auch viele hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, welche für die Magnesiumversorgung helfen. Die Sango Meeres Koralle gehört mit dazu und mit dazu gibt es auch Calcium als wichtigen Mineralstoff. Zudem erhält der menschliche Körper noch mehr als siebzig weitere Spurenelemente und Mineralstoffe

 

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