Offizielle WARNUNG! ᐅ Botox kann zu LÄHMUNG führen bei falscher…

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Ewige Jugend, ewige Schönheit: Botox lässt seit einiger Zeit die Träume der Menschen in Erfüllung gehen. Doch oft ist es ein Ritt auf der Rasierklinge. Zwischen leichten Korrekturen und regelrechten Entstellungen ist oft nicht viel Platz. Der neuste Schrei sind Botox-Sets, um zuhause eine Eigenbehandlung durchzuführen. Doch davor warnen Mediziner eindringlich. Nicht ohne Grund…

Aus was besteht Botox?

Im allgemeinen Sprachgebrauch sagen wir gerne Botox. Doch in der Fachsprache heißt es Botulinumtoxin (BTX), Botulinum-Neurotoxin (BoNT), Botulismustoxin, Botulinustoxin oder Botulin. Dies sind wiederum Bezeichnungen für mehrere sehr ähnliche neurotoxische Proteine.

Die Giftwirkung dieser Substanzen basiert auf der Hemmung der Erregungsübertragung von Nervenzellen. Gerne wird auch Botox als Schlangengift bezeichnet, aber dies entspricht nicht den Tatsachen.

Die Herkunft von Botox

Botox, also eigentlich C. botulinum, ist insbesondere im Erdboden zu finden. Von der Struktur her ist es vergleichbar mit dem Tetanustoxin, welches wiederum von Clostridium tetani produziert wird.

Um es als Anti-Aging-Mittel herzustellen, wird der in Gefäßen oder Tanks eingesetzte Bakterienstamm stark vermehrt. Anschließend wird das Nervengift mit aufwändigen Reinigungsverfahren isoliert und gewonnen.

Seit wann wird Botox in der Medizin eingesetzt?

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Vor etwa 40 Jahren wurde C. botulinum noch als Auslöser von Lebensmittelvergiftungen (Botulismus) angesehen und deshalb auch ziemlich gefürchtet. Doch dies änderte sich in den 1980er-Jahren immens, als die Medizin Botox für ihre Zwecke entdeckte.

Anfangs wurde es eingesetzt, um neurologische Bewegungseinschränkungen beziehungsweise Mobilitätsstörungen zu behandeln und in den Griff zu bekommen. Es wurden auch schielende Augen durch Botox-Injektionen in die Augenmuskeln behandelt.

Seitdem wird es weltweit für die Behandlung verschiedenster Erkrankungen verwendet. Es ist für die medizinische Versorgung und Therapie von 16 Krankheitsbildern, unter anderem auch Spastiken, Dystonie, Schlaganfälle oder übermäßiges Schwitzen, zugelassen.

Botulinumtoxin Therapie – Nervengift gegen Falten

Vor etwa 30 Jahren wurde die kosmetische Medizin auf Botox aufmerksam und es wurde zur Abschwächung von Falten unter die Haut injiziert. Um Menschen mit zu behandeln, mussten dafür zunächst sehr viele Versuche an Tieren durchgeführt werden. Wegen der massiven Zunahme von Tierversuchen wurde der Einsatz gegen Falten heftig kritisiert.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?

In der kosmetischen Medizin wird Botox als Faltenkiller, vornehmlich im Gesichtsbereich, eingesetzt. Durch eine dünne Nadel wird es in die Muskeln gespritzt. Es findet also eine Hautunterspritzung an den mit Falten betroffenen Stellen wie Stirn, Augen- und Lippenbereich statt. Auch sogenannte Krähenfüße können beseitigt werden.

Die Fehltritte der Stars

SchauspielerInnen und SängerInnen stehen permanent im Rampenlicht. Doch auch an ihnen nagt der Zahn der Zeit. Nicht nur Hollywoodstars haben Botox für sich entdeckt, sondern auch deutsche Künstler und VIPs. Auch wenn sich heutzutage immer mehr Männer für eine Behandlung interessieren, so ist es Stand jetzt noch eine Frauen-Domäne.

Auch wenn es sich bei einem Eingriff um keine komplizierte Sache handelt, so kann es sehr wohl zu Nebenwirkungen kommen, wie uns einige Stars zeigen. Übertreibt man es nämlich mit den Behandlungen beim Schönheits-Doc, dann kann Botox auch Menschen entstellen und die Mimik wird extrem künstlich. Dies sehen wir beispielsweise an Donatella Versace, Priscilla Presley, Renée Zellweger, Harald Glööckner oder auch Chiara Ohoven mit Schlauchboot-Lippen. Die Liste ließe sich endlos vorsetzen.

Die Botox Boys – Zwillingsbrüder aus Köln

Der Name verrät eigentlich schon alles: Die Botox Boys. Die Zwillingsbrüder sind ein deutsches Unterhaltungsduo. Sie sind aber vor allem durch ein sehr künstliches Aussehen in den Medien bekannt geworden. Den Titel bekamen Arnold und Oskar Wess von der Bild-Zeitung verliehen.

Der Sohn von Arnold ist ebenfalls einem breiten Publikum bekannt, denn er war bereits in den TV-Shows „Big Brother“ und „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ (Dschungel-Camp) zu sehen. Außerdem machte er Furore mit der Hochzeit und Scheidung mit dem deutschen Schauspieler Helmut Berger. Ebenso wie sein Vater und Onkel hat er sich bereits mehreren Botox-Behandlungen unterzogen. Seine Gesichtszügen haben ebenfalls keinerlei Natürlichkeit mehr.

Ablauf einer Botox Behandlung

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Bei einer Botoxbehandlung wird die Substanz Botulinum Toxin mit sehr feinen Nadeln in bestimmte Muskeln injiziert. Die Prozedur ist kein chirurgisches Verfahren, sondern eine meist halbstündige ambulante Behandlung.

Die ersten Ergebnisse sind nach etwa drei bis fünf Tagen nach der Hautunterspritzung sichtbar. Die volle Wirkung tritt nach ca. 10 Tagen ein. Die Haut benötigt ca. sechs Wochen bis zur kompletten Regeneration, erst dann ist das ästhetische Optimum nach Aussagen von Medizinern erreicht.

Eine Botox-Behandlung gliedert sich normalerweise in vier Phasen:

1. Ärztliche Aufklärungspflicht und Einverständniserklärung:
Der behandelnde Arzt bespricht die Wünsche des Patienten und klärt über mögliche Ergebnisse, Nebenwirkungen und Risiken einer Botox Behandlung auf. Es gibt auch einen Aufklärungsbogen und Einverständniserklärungen, die besprochen werden, und welche der Patient unterschreiben muss.

2. Die Behandlung mit Botox:
Der Arzt injiziert normalerweise weniger als einen Milliliter des Serums in die Haut. Eine vorherige Betäubung ist nicht nötig. Gegebenenfalls kühlt der Arzt die betreffenden Hautpartien ab, um die Schmerzempfindlichkeit zu mindern oder kleinere Blutergüsse zu vermeiden. In der Regel beinhaltet eine Behandlung fünf bis 20 Einstiche, manchmal dauert sie nur fünf Minuten.

3. Nach der Botox Behandlung:
Schon kurz nach der Hautunterspritzung sei es nach Aussagen von Medizinern nicht mehr möglich, dass sich der Wirkstoff auf Muskeln in der Nachbarregion verteilt. Druck auf die Einstichstellen, beispielsweise aufgrund sportlicher Aktivitäten oder Massage, direkt nach der Behandlung sollte vermieden werden. Falls es nach der Behandlung zu sichtbaren Einstichstellen kommt, dann können diese auch ohne Probleme mit Make-up abgedeckt werden. Ansonsten könne der Patient schon kurz nach der Behandlung sein gewohntes Leben weiterführen, so Ärzte.

4. Die Ergebniskontrolle:
Die Behandlung stellt eine kosmetisch-medizinische Behandlung, so dass eine Nachkontrolle beim Arzt erforderlich ist, um gewünschte Ergebnisse oder aber auch Nebenwirkungen zu besprechen.

Wirkung des Nervengifts Botulinumtoxin – Wie funktioniert es?

Botox wird in den Muskel gespritzt, um dort Nervenimpulse zu blockieren. Der entsprechende Muskel kann dadurch nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen wie Tasten oder Fühlen werden jedoch nicht beeinflusst. Als Effekt der Muskelentspannung glätten sich die Falten oder verschwinden komplett.

Wie lange hält die Wirkung an?

Nach einer Hautunterspritzung wird die Wirkung nach und nach erreicht. Der Behandlungseffekt setzt nach ca. 48 bis 72 Stunden ein. Botox wirkt zwischen drei und sechs Monaten. Dann muss eine erneute Behandlung durchgeführt werden.

Wie gefährlich ist Botox wirklich?

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Gefährlich ist ein dehnbarer Begriff. Denken wir an lebensbedrohlich, dann müsste man 30 bis 40 Ampullen auf einmal unter die Haut injizieren. Damit könnte man einen Menschen vergiften beziehungsweise töten. Botox wird als Faltenkiller um den Faktor 100 bis 1000 niedriger eingesetzt als die Dosis, die für eine tödliche Vergiftung nötig wäre.

Würde man einem Patienten bei der Behandlung versehentlich eine doppelte Dosis spritzen, so könnte dies zu einer starken Bewegungseinschränkung über etwa ein halbes Jahr führen. Es würde aber nicht zum Tod führen. Durch die Anwendung von Botox im Bereich der kosmetischen Medizin ist bisher noch niemand gestorben.

Nebenwirkungen von Botox

Eine Behandlung kann zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen:

  • Verletzung von kleinen Gefäßen (Einblutungen)
  • Entstehung von Infektionen (durch Bakterien)
  • Wanderung an einen anderen Ort als der Einstichstelle
  • Asymmetrien im Gesicht
  • Kopfschmerzen

Folgende Nebenwirkungen können in Abhängigkeit von der behandelten Stelle entstehen:

Bei Querfalten auf der Stirn:

  • Absinken der Augenbrauen
  • Doppelbilder
  • gestörter Lidschluss

Zornesfalten:

  • Schwellungen oder Absinken der inneren Anteile der Augenbrauen
  • Absinken der Lider

Lachfalten (Krähenfüße):

  • Schwellungen im Augenbereich

Injektionen im Mundbereich:

  • Trink- und Sprachstörungen

Wer sollte Botox meiden?

Folgende Personen sollten sich keiner Botox Behandlung unterziehen:

  • Schwangere Frauen
  • Stillende Mütter
  • Personen, die Antibiotika einnehmen
  • Personen, die unter einer bestimmten Muskel- und Nervenerkrankung leiden
  • Personen, die eine akute Infektion im Behandlungsbereich haben
  • Personen, die gegen einen der im Botox enthaltenen Wirkstoffe eine Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit zeigen.

Mimikverlust und Maskengesicht – Wahrheit oder Gerücht?

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Ein guter, schöner Effekt von Botox hat sehr viel mit der richtigen Dosierung zu tun. Die Hautglättung kann also natürlich bis extrem künstlich aussehen. Durch eine geringe Dosis kann die Natürlichkeit der Mimik erhalten bleiben.

In den USA werden jedoch meist höhere Dosen als in Deutschland oder Europa eingesetzt, so dass zwar die Falten weg sind, aber auch jegliche Mimik des Gesichts. Das Risiko des Mimikverlustes ist nicht unbegründet, besteht aber nur bei einer zu hohen Dosierung oder bei einer übertriebenen Anzahl an Botox Behandlungen. Nur so kann eigentlich ein sogenanntes Maskengesicht entstehen.

Langzeitschäden durch Botox

Bei unseren Recherchen über Langzeitnebenwirkungen von Botox fanden wir zahlreiche Untersuchungen und Analysen. Auch wenn wir immer wieder „entstellte“ Gesichter mit starren Minen sehen, so konnten noch keine wissenschaftlichen Nachweise erbracht werden, dass Langzeitschäden im Körper, wie beispielsweise eine Wanderung von des Serums ins Gehirn, zu erwarten sind.

WARNUNG! – Botox-Lähmung: Nicht selber spritzen!

Wir konnten bei unserer Recherche im Internet feststellen, dass es mehrere Anbieter gibt, die Botox-Sets mit Spritzen zur Eigenbehandlung zuhause online verkaufen. Das mag für viele Verführerisch klingen, doch eine Selbstbehandlung kann sehr schnell böse enden. Nicht ohne Grund raten alle Mediziner und Schönheitsexperten von Eigenbehandlungen ab!

Welche Risiken es bei Eigenbehandlungen auftreten können, haben wir für Sie in eine Liste gepackt:

  • Falsche Dosierung oder Überdosierung
  • Injektion an der falschen Stelle
  • Lähmungserscheinungen
  • Unerwünschte Gesichtszüge
  • Allergische Reaktionen

Aus den genannten Gründen sollten Sie sich von einer Botox Selbstbehandlung fernhalten.

Erfahrungen mit der Botulinumtoxin Therapie

Um Ihnen einen Eindruck von den Auswirkungen einer regulären Botox Behandlung zu geben, zeigen wir Ihnen hier einen kleinen Auszug aus einem Erfahrungsbericht von Alexandra Link von der Webseite der Zeitschrift „elle“:

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Das Internet ist übersäht mit Erfahrungsberichten und Bewertungen von Anwendern, die sich einer Botox Behandlung unterzogen haben. Wir fanden dabei sowohl sehr positive Rezensionen als auch negative Kritik.

Die meisten Patienten berichten von einer guten Beratung und Behandlung von erfahrenen Ärzten. Sie sind begeistert von der Wirkungsweise, die Falten bis zu einem gewissen Grad verschwinden und trotzdem eine natürliche Mimik erhalten lässt.

Jedoch berichten auch einige Anwender, dass sie nach der Behandelung erst einmal mit Schwellungen und kleinen Blutergüssen an den Einstichstellen zu kämpfen hatten. Meist waren diese aber nach einigen Tagen wieder weg. Als der größte negative Aspekt wird der hohe Preis genannt. Zudem auch, dass es eine permanente Wiederholung der Behandlung bedarf.

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Wenn Sie bereits Erfahrungen gemacht haben mit Botox, der Wirkung und auch den Nebenwirkungen, so lassen Sie es uns wissen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag und tauschen Sie sich mit anderen Anwendern aus.
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Die Preise – was kostet eine Botox Behandlung?

Die Preise für eine Behandlung können stark variieren. Sie liegen zwischen 200 und 500 Euro in Deutschland.

Übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten?

Grundsätzlich ist die Botox Behandlung als ein ästhetischer Eingriff anzusehen. Die Krankenkasse würde eine Behandlung nur bezahlen, wenn der Eingriff als medizinisch relevant angesehen würde. Doch dies ist in den meisten Fällen nicht so.

Was ist eine Botox Flatrate?

Da es mit einer einmaligen Behandlung nicht getan ist, werden mittlerweile auch Flatrates von Ärzten, Praxen und Kliniken angeboten. Beispielsweise gibt es in den Residenzkliniken in München und Düsseldorf diese sogenannten Botox Flatrates. Dafür muss der Patient einen monatlichen Betrag von 39 Euro bezahlen und bekommt dann beliebig viele Behandlungen einer Faltenregion angeboten. Die medizinische Vertretbarkeit bildet das Limit der Behandlungszahl.

Dieses Angebot von Botox Flatrates lässt den Patienten glauben, dass beliebig häufige Behandlungen zu einem festen Preis möglich seien. Doch aufgrund der eventuellen Nebenwirkungen und negativen Folgen sind Flatrates aus ärztlicher Sicht nicht vernünftig und auch nicht legitim. Anwender sollten von diesen vermeintlichen Angeboten Abstand nehmen.

Fazit

Grundsätzlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er sich einer Botox Behandlung unterziehen möchte oder nicht. Wenn, dann sollte man sich von einem erfahrenen Arzt gründlich beraten lassen und auch die Nebenwirkungen nicht außer Acht lassen. Ebenfalls sollte man die hohen Kosten bedenken und dass eine ständige Wiederholung der Hautunterspritzung von Nöten ist, um gewünschte Effekte zu erzielen. Von Eigenbehandlungen und Flatrates sollte man absehen.


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