AUFGEDECKT! ▷ Dysmenorrhoe – Diese Mittel helfen wirklich!

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Regelblutungen und damit verbundene Schmerzen gehören für viele Frauen zum monatlichen Leiden. Oftmals strahlen die Beschwerden vom Genital- und Bauchbereich bis in den Rücken. Es kann auch zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Diese sogenannte Dysmenorrhoe muss man aber nicht jeden Monat ertragen. Welche Ursachen stecken wirklich dahinter und wie lassen sie sich behandeln? Wir decken auf…


Informationen zur Krankheit

  • Bezeichnung: Dysmenorrhoe
  • Typ: Schmerzhafte Symptome vor und während der weiblichen Menstruation
  • ICD-Codes: N94, N94.4, N94.5
  • » Weiterführende Informationen zur Krankheit finden Sie in der aktuellen Leitlinie

Dysmenorrhoe – Was ist das überhaupt?

Dysmenorrhoe sind laut Definition regelmäßig auftretende Menstruationsbeschwerden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass 60 bis 90 Prozent der Frauen unter Regelschmerzen leiden. Die Bedeutung dieser meist starken Menstruationsbeschwerden liegt darin, dass sich die Gebärmutter übermäßig stark und länger als üblich zusammenzieht. Aus diesem Grund leidet die Durchblutung der Gebärmutter. Das Gewebe wird mit weniger Sauerstoff versorgt, so dass es zu einem Regelschmerz kommt. Zudem werden andere Organe und Körperpartien, wie beispielsweise der Magen-Darm-Trakt, der Rücken und die Gefäßmuskulatur angegriffen, so dass die Beschwerden verstärkt werden.

Was sind die Ursachen?

Dir Ursachen können folgende sein:

  • Endometrium-Zellen gelangen an andere Stellen als sie sollen (in der Embryonalentwicklung des Mädchens).
  • nach hinten geknickte Gebärmutter
  • übermäßige Bildung von Prostaglandinen
  • verstärkte Kontraktionen der Uterusmuskulatur während der Menstruation
  • gutartige Geschwülste der Gebärmutter (Myome)
  • Polypen des Endometrium (Wucherungen der Schleimhaut)
  • Entzündliche Gebärmuttererkrankungen
  • verengter Gebärmutterhalskanal
  • psychische Probleme (wie beispielsweise Ablehnung der weiblichen Rolle, unerfüllter Kinderwunsch, tiefer gehende Schwierigkeiten mit dem Partner)

Symptome & Anzeichen für Dysmenorrhoe

Dysmenorrhoe haben folgende Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • schmerzhafte Bauchschmerzen
  • kolikartige Krämpfe im Unterleib
  • Rückenschmerzen
  • Beschwerden in den Oberschenkeln
  • Unwohlsein
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Probleme (Durchfall, Verstopfung)

Das Allgemeinbefinden nimmt bei Dysmenorrhoe bei Frauen immens ab. Die ersten Anzeichen und Beschwerden können bereits vor dem Eintritt der Menstruation eintreten. Am ersten Tag der Periode sind die Schmerzen oft am stärksten. Mit dem Abklingen der Blutung nehmen auch die Beschwerden ab.

Unterscheidung: Primäre und Sekundäre Dysmenorrhoe

Meist liegt eine sogenannte primäre Dysmenorrhoe. Das bedeutet, dass „normale“ Menstruationsbeschwerden vorliegen. Jedoch sollten Frauen mit starken Schmerzen von einem Gynäkologen untersuchen lassen, ob organische Gründe vorliegen.

Sollte dies der Fall sein, dann handelt es sich um eine sogenannte sekundäre Dysmenorrhoe. Organische Ursachen können sein:

  • Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose)
  • gutartige Vergrößerung der Muskulatur der Gebärmutter (Mynom)
  • Entzündungen
  • Zysten
  • mechanische Verhütungsmittel (Spirale)

AUFGEDECKT! – Therapie: Diese Mittel helfen wirklich!

Mittlerweile gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten, um Menstruationsbeschwerden in den Griff zu bekommen. Mit Nahrungsergänzungsmitteln, naturheilkundlichen Methoden, Heilpflanzen und Homöopathie können zur Therapie beitragen. Auch Bewegung, sportliche Aktivitäten und Entspannungsübungen können Abhilfe schaffen.

Medikamente zur Linderung der Schmerzen

Bei Schmerzen während der Periode können Medikamente hilfreich sein. Bei leichteren Beschwerden können Gynäkologen krampflösende Mittel wie Buscopan oder Mefenaminsäure (Parkemed) verordnen. Leiden Frauen unter starken Schmerzen, dann kann besipielsweise NSAR (z.B. Brufen) Linderung verschaffen. Oftmals ist aber bei starken Medikamenten eine zusätzlicher Magenschutz möglich.

Homöopathische Mittel – Gastreu & Co.

Auf dem Markt gibt es Dysmenorrhoe-Gastreu S R75 Tropfen. Diese sind eine Mischung aus vier bewährten homöopathischen Inhaltsstoffen. Diese Substanzen wirken schmerz- und krampflösend auf die Unterleibsorgane.

Außerdem können folgende homöopathische Mittel positive Effekte haben:

  • Magnesium phosphoricum
  • Chamomilla
  • Pulsatilla
  • Sepia
  • Cimicifuga
  • Viburnum opulus
  • Natrium muriaticum

Tee und andere Hausmittel

Folgende Hausmittel und Kräutertees können bei der Linderung von Regelschmerzen helfen:

  • Mönchspfeffer
  • Frauenmantel
  • Schafgarbe
  • Gänsefingerkraut
  • Traubensilberkerze

Zudem können folgende Substanzen helfen:

  • Magnesium-Calcium
  • Vitamin A, E, B Komplex Plus
  • Lycopin
  • 3-DymBiose Plus
  • Acerola-Zink
  • Spurenelemente

Welche Auswirkungen hat die Einnahme der Pille?

Bei Dysmenorrhoe kann die Anti-Baby-Pille eine Alternative darstellen. Die Pille erhöht den sogenannten Progesteronspiegel im Körper. Dadurch können Menstruationsbeschwerden gelindert beziehungsweise beseitigt werden. Jedoch sollte dies genau mit dem Frauenarzt besprochen werden. Denn die Pille stellt nicht nur ein Verhütungsmittel dar, sondern greift auch in den hormonellen Regelkreis der Frau ein.

Wo liegt der Unterschied zu Hypermenorrhoe?

Hypermenorrhoe ist eine Regeltypusstörung, die durch eine zu starke Menstruationsblutung mit Abgang von Blutkoageln gekennzeichnet ist. Es kommt also zu einem verstärkten Blutverlust während der Periode – das bedeutet der Blutverlust pro Monatsblutung beträgt mehr als 80 ml. Die Ursachen der Hypermenorrhoe sind zu etwa 80 Prozent organisch. Die Lebensqualität kann beeinträchtigt werden. Zudem kann es bei einer anhaltenden Hypermenorrhoe auch zu einer Blutarmut mit einem Mangel an roten Blutkörperchen kommen.

Hat DocCheck bereits über Dysmenorrhoe berichtet?

Auch das Medizinlexikon „DocCheck“ hat über Dysmenorrhoe bereits berichtet. Es finden sich dort sowohl eine Definition als auch eine Klassifikation.

Fazit

Dysmenorrhoe kann bei jeder Frau unterschiedlich aussehen. Es ist wichtig, dass sich keine Frau alleine mit ihren monatlichen Schmerzen fühlt. Ein Gespräch und eine Untersuchung beim Frauenarzt kann auch klar stellen, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Dysmenorrhoe handelt. Beschwerden müssen nicht mehr hingenommen werden, sondern können mit verschiedenen Mitteln behandelt werden.


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