ERKÄLTUNG ᐅ 9 einfache Tipps für eine schnelle Heilung

Erkältung, grippaler Infekt oder fiebrige Grippe – wann muss ich zum Arzt und wann helfen Hausmittel und einfache Tipps? Wie kann ich einer Erkältung vorbeugen und was muss ich bei einem grippalen Infekt in der Schwangerschaft beachten?

Diese und andere Fragen werden wir für Sie in diesem Beitrag ausführlich beantworten. Auch etwas Hintergrundwissen werden wir verstehbar in unseren Erkältungsratgeber einfließen lassen, damit Erkältungen ihren Schrecken verlieren und ernste Komplikationen ausbleiben.


 Informationen zur Krankheit

  • Bezeichnung: Erkältung
  • Typ: Akute Infektionen der oberen Atemwege
  • ICD-Codes: J00, J06, J11

Wie entsteht eine Erkältung

erkältung verlauf

Statt von einer Erkältung wird oft vom Synonym „grippaler Infekt“ gesprochen. Wichtig ist deshalb, die Begriffe „grippaler Infekt“ und „Virusgrippe“ (Influenza) streng zu trennen, wobei Letztere mit einer Erkältung nichts zu tun hat.

Eine Erkältung (englisch: cold) ist eine Infektion, bei der die sogenannten oberen Atemwege betroffen sind. Unter den oberen Atemwegen versteht der Mediziner die Mund- und Nasenhöhle, die Nasennebenhöhlen, den Rachen sowie den Kehlkopf. Das bedeutet, dass bei einem grippalen Infekt die unteren Atemwege – also Luftröhre und Bronchien – nicht von einer Infektion betroffen sind.

Dennoch kann sich eine Erkältung manchmal im Zuge einer Komplikation von einer verschnupften Nase über den schmerzenden Hals und Rachen bis in die Lunge ausdehnen und quälenden Husten sowie eine schwere Bronchitis auslösen. Als besonders schwere Komplikation eines verschleppten grippalen Infektes gilt die Lungenentzündung, an der allein in Deutschland pro Jahr 35.000 Menschen sterben.

Die Übeltäter, die eine Erkältung auslösen, sind Viren – etwa 200 Virentypen dieser Art kennt die Wissenschaft. Durch feinste Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten zu Abermillionen entstehen, oder durch Hand- und Mundkontakt können diese Erkältungsviren sehr leicht auf andere Menschen übertragen werden.

Ursachen und Risikofaktoren

erkältung ursachen

Kalte Füße oder ein im unerwarteten Regenschauer durchnässter Körper können grippale Infekte nur begünstigen. Auslöser sind – wie oben beschrieben – jedoch Vireninfektionen, deren Vertreter die abenteuerlichsten Namen haben, etwa Coxsackie- und Parainfluenzaviren.

Neben Unterkühlungen begünstigen auch ein durch Krankheiten geschwächter Körper, zu wenig Schlaf und der Alltagsstress eine Infektion mit den Viren. Große Menschenansammlungen, Hörsäle, Klassenzimmer, Zugabteile, Busse und U-Bahnen sowie Supermärkte und dergleichen sind Risikoräume, in denen es im Herbst und Winter nur so vor Erkältungsviren wimmelt.

Übertragungswege eines grippalen Infekts

Beim Niesen und Husten werden keimhaltige Sekrete der Atemwege in feinste Tröpfen zerstäubt, die die Viren enthalten und – eingeatmet – ansteckend wirken. Die Tröpfchen sind so klein, dass 200.000 davon nebeneinander auf einem Millimeter Platz haben. Diese Winzigkeit der Tröpfchen macht es verständlich, dass sie minutenlang in der Luft schweben und so von Menschen eingeatmet werden.

Symptome einer Erkältung

Im Zuge eines grippalen Infektes können folgende Kennzeichen auftreten:

  • Schnupfen – zunächst ist das Sekret wässrig und klar. Folgt auf eine virale Infektion noch eine Infektion durch Bakterien, so wird der Nasenschleim grünlichgelb.
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit und leichtes Fieber – sind typisch für den Beginn einer Erkältung.
  • Nasenschleimhäute schwellen an – das Atmen wird erschwert.
  • Schleimhäute zwischen Nase und Ohren schwellen an – es entsteht durch das Druckgefühl der Eindruck, dass das Ohr zu ist.
  • Rachenschmerzen – entstehen durch Infektionen im Rachenraum.
  • Die Stimme wird rau – der Kehlkopf ist infiziert.
  • Hustenreiz – dies zeigt an, dass nun auch die unteren Atemwege infiziert sind.
  • Kopfschmerzen und Gliederschmerzen – sind Zeichen eines schweren grippalen Infekts.

Dauer und Verlauf

Eine komplikationslose, harmlose Erkältung klingt oft nach einer Woche ab. Sollten sich die Symptome aber deutlich verschlechtern, sollte ein Arzt konsultiert werden, um Komplikationen wie einer Nasennebenhöhlenentzündung, einer Mittelohrentzündung oder sogar einer schweren Lungenentzündung rechtzeitig aus dem Weg zu gehen.

Bei diesen Komplikationen handelt es sich oft um sogenannte Sekundär- oder Superinfektionen, da sich auf die schon bestehende Virusinfektion der Erkältung noch eine bakterielle Infektion aufsetzt.

Komplikationen und mögliche Folgen

Wie schon angedeutet, sind im Zuge eines grippalen Infekts im Wesentlichen folgende gravierende Komplikationen möglich. Hier werden nun die möglichen Folgen deutlicher herausgearbeitet:

Nasennebenhöhlenentzündungen:
Werden diese verschleppt – also nicht rechtzeitig behandelt –, können sich schwerste Komplikationen im Kopfbereich ergeben. Bei Kindern sollte man hellhörig werden, wenn sie über starke Schmerzen klagen, insbesondere auch im Bereich der Augenhöhlen, da die Virusinfektion häufig in diesen Bereich übergreift.

Mittelohrentzündung:
Sie beginnt ebenfalls oft als Folge einer harmlosen Erkältung und geht mit starken Schmerzen einher. Ins Mittelohr eingedrungene Bakterien können aber auch weiter ins Innenohr gelangen. Dort können sie schwere Entzündungen verursachen, die bis zum Hörverlust führen können.

Lungenentzündung:
Aus Platzgründen sollen hier nur zwei Komplikationen erwähnt werden. Sie zeigen aber sehr deutlich, dass ein grippaler Infekt grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, sondern beobachtet werden muss, wenn er länger als eine Woche anhält.

Die schwerwiegendste Komplikation einer Lungenentzündung ist die sogenannte respiratorische Insuffizienz, bei der der Patient nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu atmen. Auch können sich die im Zuge einer Erkältung eingedrungenen Erreger im gesamten Körper verteilen und dann nicht nur in der Lunge, sondern in allen Organen Entzündungen hervorrufen, die in ihrer Gesamtheit ebenfalls lebensbedrohlich sind.

Ab wann sollten Sie zum Arzt?

erkältung arzt

Aus den Ausführungen geht bereits hervor, dass zunächst harmlos wirkende Erkältungen lebensgefährliche Komplikationen nach sich ziehen können. Hier geben wir deshalb einige Ratschläge, um dies möglichst zu verhindern:

Wenn Kinder oder sogar Säuglinge erkältet sind, müssen deren Beschwerden besonders sorgfältig begleitet werden. Da vor allem kleine Kinder noch kein vitales Abwehrsystem im Körper installiert haben, sollte nach dem Auftreten erster Erkältungssymptome der Kinderarzt aufgesucht werden.

Erwachsene gehen bei grippalen Infekten vorsichtshalber zum Arzt, wenn

  • die Beschwerden nach 7 Tagen weiterhin bestehen oder sich verschlechtern,
  • Husten oder Heiserkeit auch nach 2 Wochen noch bestehen,
  • starke Schmerzen auftreten, insbesondere im Hals oder Ohr,
  • sich hohes Fieber oder Atemnot einstellen,
  • man sich sehr müde und abgeschlagen fühlt (hier liegt dann eventuell eine Influenza vor) oder
  • Sie arbeiten und deshalb eine Krankmeldung benötigen.

Erkältung in der Schwangerschaft – Das sollten Sie wissen

erkältung schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft sind Frauen öfter erkältet als sonst. Das liegt daran, dass der mütterliche Organismus sich auf den Schutz des Fötus konzentriert. Umgekehrt wird aber das Immunsystem der Schwangeren geschwächt und so anfälliger für Erkältungen.

Wichtig zu wissen ist, dass das Baby im Mutterleib nicht ebenfalls erkältet ist und weiterhin normal über die Nabelschnur mit allem Lebensnotwendigen versorgt wird. Ein Risiko für Mutter und Kind besteht nur dann, wenn die werdende Mutter längere Zeit hohes Fieber hat (39 °C und mehr), denn dann es kann zu Fehlgeburten kommen oder die Wehen setzen zu früh ein.

Leider können Schwangere mit einer Erkältung nur in eingeschränktem Maße – etwa mit Hausmitteln oder pflanzlichen Präparaten, die als unbedenklich einzustufen sind – behandelt werden. Vor einer Einnahme auch pflanzlicher Präparate ist immer ein kundiger Arzt zurate zu ziehen.

Tabu sind in jedem Fall Hustenstiller auf Codeinbasis oder schleimhautabschwellende Präparate wie Pseudoephedrin. Pseudoephedrin vermindert den Blutfluss in der Gebärmutter, sodass das Kind nicht richtig versorgt wird und Missbildungen entstehen.

Wichtig ist auch zu verstehen, dass insbesondere die ersten 3 Monate der Schwangerschaft für die Gesundheit des Kindes besonders entscheidend sind, weil in dieser Zeit alle Organe angelegt werden und vor allen das Nervensystem des Ungeborenen ausgebildet wird. Im ersten Trimenon sollten daher kategorisch keine Medikamente – auch keine Erkältungspräparate – genommen werden.

Das Beste, was eine werdende Mutter gegen Erkältungen tun kann, ist, ihr Immunsystem zu stärken. Dazu sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichendes Trinken genauso wichtig wie Bewegung an der frischen Luft und Entspannung.

Welches Erkältungsmittel Ihnen helfen kann

Neben Hausmitteln, deren Anwendung weiter unten beschrieben wird, kommen Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS), wie zum Beispiel Aspirin + C und Aspirin Complex ebenso infrage wie zum Beispiel ACC Akut.

ACC Akut enthält die Wirkstoffe Acetylcystein und das Vitamin C. Acetylcystein verflüssigt den Schleim und erleichtert ein Abhusten. Ferner wird durch das Vitamin C das Immunsystem gestärkt.

Aspirin + C ist in der Lage, mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure Schmerzen und Entzündungen zu lindern sowie das Fieber zu senken. Das Vitamin C unterstützt auch bei dieser Arznei die Abwehrkräfte des Körpers.

Aspirin Complex enthält neben dem Wirkstoff ASS, durch den die Schleimhäute von Nase und Nasennebenhöhlen bei Schnupfen abschwellen, auch einen zweiten Pharmawirkstoff: das Pseudoephedrin. Das Medikament wird als Granulat in Sachets dargereicht und eignet sich deshalb gut für die Einnahme unterwegs.

Grippostad C verzichtet auf ASS und enthält stattdessen Paracetamol, welches nicht nur fiebersenkend sondern auch gegen Kopf- und Gliederschmerzen wirkt. Durch die Zugabe von Koffein kann dieser Effekt verstärkt und beschleunigt werden. Ein weiterer Bestandteil ist Vitamin C zur Unterstützung der Abwehrkräfte.

Boxagrippal bietet sich ebenfalls an, wenn Sie auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure verzichten möchten. Die Hauptwirkstoffe sind Ibuprofen, welches schmerzlindernd, fiebersenkend sowie entzündungshemmend wirkt und Pseudoephedrin. Letzterer Wirkstoff hilft dabei, dass die Nasen- und Nebenhöhlenschleimhäufte abschwellen.

ACHTUNG! – 9 einfache Tipps für eine schnelle Heilung

Wenn man merkt, dass sich eine Erkältung anbahnt, kann man mit 9 einfachen Tipps viel dazu beitragen, dass die Erkältung bald harmlos ausklingt und sich die Erkältungsbeschwerden in Grenzen halten:

  1. Inhalieren!
    Inhalationen befeuchten und beruhigen die oberen und unteren Atemwege, zäher Schleim wird verflüssigt und kann abgehustet werden. Kamillenzusätze wirken außerdem entzündungshemmend. Für eine Inhalation füllt man eine Schüssel mit heißem Kamillensud und beugt sich mit dem Kopf dicht über die dampfende Flüssigkeit in der Schüssel. Oberkörper, Kopf und Schüssel deckt man mit einem Badehandtuch ab. Jetzt atmet man die Dämpfe – möglichst abwechselnd durch Nase und Mund – tief und ruhig etwa 5 bis 10 Minuten ein.
  2. Nase putzen – aber richtig!
    Tipp 1: Immer nur durch ein Nasenloch schnäuzen, das andere zuhalten.
    Tipp 2: Nicht zu stark schnäuzen, da sonst Viren und Bakterien in die Nasennebenhöhlen gelangen können und dort eine Entzündung (Sinusitis) hervorrufen können.
  3. Sich warm halten!
    Kalte Füße führen dazu, dass der gesamte Organismus schlechter durchblutet wird. Da davon auch die Schleimhäute der Atemwege betroffen sind, wird so der Entstehung von Erkältungen Vorschub geleistet.
  4. Ausgewogen essen!
    Wer dem Körper alle für seine Gesundheit benötigten Stoffe zuführt, trägt viel dazu bei, dass sich Erkältungen nicht auswachsen können. Obst enthält viele Vitamine. Sie helfen bei der Stärkung des Immunsystems.
  5. Werden Sie Frischluft-Fanatiker!
    Wer regelmäßig seine Wohnräume lüftet, tauscht mit Viren kontaminierte Luft gegen frische Luft aus und begünstigt so eine Heilung der Atemwege.
  6. Mit Salbeitee gurgeln!
    Gurgeln mit Salbeitee hilft bei erstem Kratzen im Hals und bei Beschwerden beim Schlucken.
  7. Wärmende Tees lindern!
    Tees aus Lindenblüten oder Holunderblüten lindern Erkältungssymptome, da sie Entzündungen hemmen und den Körper durchwärmen. Außerdem lösen sie den zähen Schleim der Atemwege, der sich dann besser abhusten oder abschnäuzen lässt.
  8. Entspannung tut gut!
    Ein kranker Körper braucht viel zusätzlich Energie für die Abwehr von Krankheitserregern. Viel Schlaf und Entspannung (zum Beispiel Yoga) helfen dem Körper, die Erkältungsviren wieder loszuwerden.
  9. Mit Fichtennadelöl baden!
    Bäder, zum Beispiel mit Fichtennadelöl, können dabei helfen, seine Erkältung schnell wieder loszuwerden. Auf Menthol als Zusatz muss aber unbedingt verzichtet werden, da Menthol die Atemwege reizt und dadurch lebensbedrohliche Atembeschwerden auftreten können. Dies gilt auch für Dampf-Inhalation.

Hausmittel zur Selbstbehandlung

erkältung hausmittel

So hilfreich und zwingend Medikamente beim Auftreten von schweren Erkrankungen sind – bei Erkältungen hilft oft schon jahrhundertealtes Wissen über die Wirkung von Hausmitteln. Folgende Hausmittel helfen:

Bei Husten

  • Einreiben von Brust und Rücken mit Pfefferminzöl oder Eukalyptusöl
  • Trinken von Zwiebeltee
  • Zwiebelsirup einnehmen

Gegen Schnupfen

  • Essen von rohem Meerrettich
  • Spülung der Nase mit desinfizierender Kochsalzlösung
  • Inhalationen von heißem Dampf
  • Heißes Fußbad zur Durchwärmung des ganzen Körpers

Fiebersenkende Hausmittel

  • Holunderblüten, Lindenblüten und Wacholderbeeren sind als Tee in der Lage, Infekte regelrecht auszuschwitzen.
  • Kühle Wadenwickel, mit Zusatz von Apfelessig
  • Selbstgekochte Hühnersuppe aus frischem Huhn wirkt gegen Bakterien und lindert die Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege.

Für Gliederschmerzen

  • Erkältungsbad
    Ein Erkältungsbad kann Wunder bei einem grippalen Infekt bewirken. Das 35 bis 38 °C warme Bad führt zu einer stärkeren Durchblutung des Körpers. Dies verhindert, dass sich Viren und Bakterien weiter im Körper ausbreiten können und so effektiver durch die körpereigenen Abwehrmechanismen bekämpft werden. Außerdem werden durch ein Erkältungsbad Gliederschmerzen deutlich gelindert. Für ein typisches Erkältungsbad werden dem Badewasser Öle von Kiefern- und Fichtennadeln, Kampfer oder Eukalyptus zugefügt.
  • Sauna
    Auch eine Saunaanwendung wirkt sich wohltuend auf die Atemwege aus, Schleimhäute werden stärker durchblutet. Ein Saunabesuch mindert auch effektiv schmerzende Glieder.
  • Senfkompressen
    Senfkompressen sind ebenfalls hilfreich bei Gliederschmerzen im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten.

Erkältung vorbeugen – wie Sie sich schützen können

erkältung schützen

Heilen ist gut – vorbeugen ist aber besser. Diese alte Volksweisheit gilt auch für Erkältungen.

Was kann man also vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten tun?

  • Sorgen Sie für eine feuchte Raumluft (ca. 50 % Luftfeuchtigkeit)!
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und vitaminreich!
  • Zinkreiche Nahrung (Fisch, Fleisch, Käse, Haferflocken, Eier) hilft bei Erkältungen!
  • Erholungs- und Ruhepausen stärken ein funktionsfähiges Immunsystem!
  • Bewegung an frischer Luft stärkt die Abwehrkräfte des Körpers!
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Füße immer warm bleiben!
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, um Erkältungsviren gründlich zu entfernen!
  • Menschenansammlungen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten sind hochgradig ansteckend und sollten deshalb möglichst gemieden werden!
  • Lüften Sie Ihr Büro und Ihre Wohnung regelmäßig, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

FAQ – Häufige Fragen zu Erkältungen

An dieser Stelle teilen wir mit Ihnen die Antworten auf einige uns häufig gestellte Fragen:

Kann ich weiterhin zum Sport?

Insbesondere bei einer fiebrigen Erkältung gehört man ins Bett. Gegen Spaziergänge an der frischen Luft hat der Mediziner allerdings nichts einzuwenden.

Werde ich vom Arzt krank geschrieben?

Ein leichter Schnupfen reicht für eine Krankschreibung nicht aus. Wenn aber stärkere Schmerzen vorliegen, die es Ihnen unmöglich machen, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren, ist eine Krankschreibung möglich. Auch bei Fieber schreibt Sie der Arzt krank.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Normalerweise klingen die Krankheitssymptome nach einer Woche ab. Bei Sekundärinfektionen durch Bakterien oder beim Auftreten von Komplikationen kann sich der Krankenstand deutlich ausweiten.

Ist eine Erkältung ansteckend?

Ja.

Welche Medikamente helfen?

Solche, die allgemein die Abwehrkräfte stärken (Vitamine!) sowie Präparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure und Acetylcystein. Infrage kommen also neben Vitamintabletten die Medikamente Aspirin + C, Aspirin Complex (NICHT für Schwangere!) sowie ACC akut.

Warum fühle ich mich körperlich Schwach nach einer Erkältung?

Die Abwehrreaktionen des Körpers kosten dem Organismus viel Kraft.


LESER HELFEN LESERN

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Erkältungen oder haben vielleicht noch weitere Tipps wie man mit einer Erkältung umgehen kann, so lassen Sie es uns & die Leser wissen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Fazit

Erkältungskrankheiten verlaufen meist harmlos. Sie können sich aber durch bakterielle Sekundärinfektionen sowie weitere Komplikationen zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung ausweiten.

Vorbeugender Schutz vor Erkältungen ist deshalb insbesondere in Form einer gesunden Lebensführung angeraten. Dies stärkt die Abwehrkräfte des Körpers und hilft, eindringende Erkältungsviren abzuwehren.

Bei sich anbahnenden Erkältungen muss aber nicht unbedingt gleich ein arzneiliches Präparat eingenommen werden. Häufig helfen auch die seit Jahrhunderten angewendeten und deshalb bewährten Hausmittel.


Quellverzeichnis anzeigen
  • Suttorp, N.: Infektionskrankheiten: verstehen, erkennen, behandeln; 1. Auflage, Georg Thieme Verlag, 2003
  • Doerr, H.W. & Gerlich, W.: Medizinische Virologie: Grundlagen, Diagnostik, Prävention und Therapie viraler Erkrankungen; 2. Auflage, Georg Thieme Verlag, 2009
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde: Kopf- und Hals-Chirugie: Rhinosinusitis; Stand: 04/2011
  • Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie: DGPI Handbuch: Infektionen bei Kindern und Jugendlichen; 6. Auflage, Georg Thieme Verlag, 2013
  • Thomas, C.: Atlas der Infektionskrankheiten: Pathologie – Mikrobiologie – Klinik – Therapie; 1. Auflage, Schattauer Verlag, 2010
  • Suerbaum, S.: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie; 7. Auflage, Springer-Verlag, 2011
  • Fries, R.: Krankheits- und Medikamentenlehre für die Altenpflege; 5. Auflage, Urban & Fischer Verlag, 2009

Wie hilfreich war dieser Beitrag für Sie?
Das könnte Sie auch interessieren:
 

HINTERLASSEN SIE IHRE ERFAHRUNGEN

Please enter your comment!
Please enter your name here