ACHTUNG! ᐅ Impotenz – Ursachen und Heilmittel, die wirklich…

Erektile Dysfunktion oder auch einfach Impotenz bringt für die Betroffenen oft großen Leidensdruck. Neben medikamentösen Therapieformen gibt es aber auch andere Heilmittel oder Helfer, die dem besten Stück wieder auf die Sprünge helfen.

Wir zeigen Ihnen neben den Symptomen und Ursachen auch die unterschiedlichen Therapieformen und Heilmittel, nebst Hilfe zur Selbsthilfe.


 Informationen zur Krankheit

  • Bezeichnung: Impotenz
  • Typ: Krankheiten der männlichen Genitalorgane
  • ICD-Codes: N40-N51

Impotenz beim Mann – Probleme mit dem besten Stück

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Der Fachausdruck für die Impotenz beim Mann lautet Erektile Dysfunktion (ED). Die Definition dahinter bezeichnet, das regelmäßige und dauerhafte Ausbleiben einer Erektion, welche für die Ausführung des Geschlechtsverkehrs ausreicht.

Detailliert spricht man von Impotenz wenn der Mann bei mindestens zwei von drei Fällen nicht mehr dazu in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Entweder kommt die Erektion erst gar nicht zustande oder sie erschlafft vorzeitig. Im Gegensatz zu gelegentlichen Problemen beim Geschlechtsverkehr besteht die Problematik bei einer Impotenz seit mindestens sechs Monaten.

Die Gefahr von Impotenz steigt mit zunehmendem Alter. Während bei den 40-49-jährigen Männern nur etwa jeder zehnte Mann erkrankt ist, betrifft eine erektilen Dysfunktion bei dem Kreis der 60-69jährigen bereits jeden dritten Mann. Die Dunkelziffer liegt jedoch vermutlich höher.

Wie funktioniert eine Erektion?

Um die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer Potenzstörung zu verstehen, ist es grundlegend wichtig, zu verstehen, wie eine Erektion überhaupt funktioniert.

Für das Entstehen einer Erektion sind die zwei im Penis befindlichen Schwellkörper verantwortlich (Corpora cavernosa). Stellen Sie sich diese Schwellkörper wie eine Art Schwamm vor. Viele kleine Kammern sind im Inneren miteinander verbunden. In schlaffem Zustand sind diese Kammern mit sehr wenig Blut gefüllt, die Blutgefäße der Schwellkörper sind in schlaffem Zustand verengt, das Blut wird durch die Venen direkt abgeführt.

Bei sexueller Erregung öffnen sich die Blutgefäße des Schwellkörpers, hierdurch strömt viel Blut in den Penis (ungefähr 250 ml in zwei Minuten). Daraufhin schwellen die Schwellkörper an, die abführenden Venen an der Außenseite der Wände werden zusammengedrückt und können somit kein Blut mehr abführen. Im Ergebnis wird der Penis hart.

Für das Entstehen einer Erektion sind außerdem auch Hormone nötig. Diese werden durch die verale Versorgung der Schwellkörper koordiniert. Eine Erektion ist also ein relativ komplexer Vorgang, bei welchem verschiedene Komponenten aufeinander abgestimmt sind.

Stimmt bei diesem Prozess ein Puzzleteilchen nicht, kommt es zu keiner oder nur einer unzureichenden Erektion. Auch eine augenscheinlich gute Erektion, welche jedoch nur kurz bestehen bleibt ist möglich.

Impotenz bei Frauen

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Zwar kaum bekannt, aber dennoch möglich, Impotenz bei Frauen. Zwar können Frauen im eigentlichen Sinne keine Erektion bekommen, trotzdem kann auch das weibliche Geschlecht unter Impotenz leiden.

Eine Form dieser Impotenz ist der Verlust der Libido. Hiervon sind in der Praxis weit mehr Frauen als Männer betroffen. Der Unterschied zwischen Impotenz bei Frauen und Männern liegt hauptsächlich darin, dass Frauen auch bei verminderter Libido noch immer Sex haben könne, eine Impotenz beim Mann hingegen ein normales Sexualleben kaum mehr möglich macht.

Ein häufiger Grund für den Verlust der Libido ist die Geburt eines oder mehrerer Kinder. Besonders Frauen mittleren Alters beschreiben dieses Phänomen. Die Ursache dahinter ist biologischen Ursprungs. Sobald eine Frau Kinder geboren hat, verringert sich ihr Hormonspiegel, besonderes das Hormon Androgen ist bedeutend niedriger, aber auch Medikamente, Krankheiten oder Stress können zum Verlust des sexuellen Verlangens führen.

Eine weitere Form der Impotenz bei Frauen bezeichnet Scheidentrockenheit. Sofern die Vagina vor und während des Geschlechtsaktes nicht mehr ausreichend feucht ist, kann es zu Schmerzen oder Brennen während dem Sex kommen. Die einfachste Abhilfe schafft in diesem Fall Gleitgel.

Die gute Nachricht ist, dass Impotenz bei Frauen behandelbar ist. Zum einen muss der häufig selbst gemachte Druck verringert werden. Hier kann der Partner eine wirkliche Hilfe sein, indem er seine Erwartungshaltung zurückschraubt und das Thema Sexualität sensibel angeht.

Auch Ruhe und Zeit sorgen für Entspannung. Eine abgeschlossene Türe und ausreichend Zeit ohne Termindruck helfen, das sexuelle Verlangen zu steigern. Im letzten Schritt können aber auch Medikamente Abhilfe schaffen. Hier steht der behandelnde Gynäkologe beratend zur Seite.

Die Symptome – Leiden Sie unter Impotenz?

Eine Impotenz entwickelt sich meist im Laufe der Zeit und nicht schlagartig. Sie kann sowohl beim eigentlichen Geschlechtsakt, als auch bei der Masturbation auftreten. Ein Hinweis auf eine Impotenz ist das Ausbleiben nächtlicher Erektionen, welche bei jedem gesunden Mann auftreten. Ein weiteres Symptom ist, wenn sowohl beim Sex, als auch bei der Masturbation keine Erektion mehr Zustande kommt.

Sofern psychische Auslöser zugrunde liegen kommt eine Erektionsstörung hingegen nur in bestimmten Situationen vor und tritt plötzlich auf.

Geben Tests im Internet Aufschluss?

Selbsttests im Internet boomen. Auch Tests zur Frage, ob Sie selbst unter Impotenz leiden, können Sie leicht finden. Einfache Fragen und Antworten geben Aufschluss oder liefern Anhaltspunkte für den Verdacht.

Ursachen – Wie kommt es zu Impotenz?

Die Ursachen hinter der Impotenz sind unterschiedlich. Es wird unterschieden zwischen körperlichen oder psychischen Ursachen. Bei knapp 70 Prozent handelt es sich um körperliche Ursachen; hauptsächlicher Auslöser sind häufig Krankheiten. Insbesondere Männer ab 50 leiden unter dieser Form der Impotenz.

Daneben spielen aber auch seelische Ursachen eine Rolle. Eine Kombination beider Parameter ist ebenfalls möglich. Erste körperliche Symptome können zu psychischen Problemen führen und das Problem somit noch weiter verstärken.

Psychische Gründe für Impotenz

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Neben körperlichen Ursachen sind auch psychische Ursachen ein Auslöser für erektile Dysfunktion. Psychische Probleme, Stress, Druck oder schwerwiegende psychische Erkrankungen können zu Impotenz führen:

  • Depressive Verstimmungen
  • Hemmungen & Ängste
  • fehlende Selbstsicherheit
  • Protest gegen das „Starker-Mann-Sein-Müssen“
  • Streitigkeiten mit dem Partner
  • Innere Konflikte wie beispielsweise eine nicht eingestandene Homosexualität

Auch Medikamente können eine erektile Dysfunktion auslösen. So etwa Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Betablocker, die den Blutdruck senken.

Genauso kann übermäßiger Alkoholkonsum die Nerven im Gehirn und Rückenmark angreifen und somit die Nervenenden schädigen.

Physische und organische Gründe

Als weitere Ursachen kommen in Betracht:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

    Gefäßverkalkungen sind eine der häufigsten Ursachen für Impotenz. Auch die sogenannte koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck oder hohes Cholesterin kann zu erektiler Dysfunktion führen.
    Zudem können Übergewicht oder arterielle Verschlusserkrankungen zu Portenzproblemen führen.

  • Diabetes mellitus:

    Impotenz ist eine der häufigsten Folgen von Diabetes. Grund hierfür ist, dass sich die Zuckermoleküle an den Wänden der Blutgefäße ablagern. Das Blut fließt in Folge dessen nicht mehr ausreichend in die Schwellkörper und der Penis wird nicht mehr hart.

  • Hormonelle Störungen:

    Ein niedriger Testosteronspiegel ist ein weiterer Grund für Impotenz. Das männliche Geschlechtshormon spielt eine wichtige Rolle zur Herstellung einer Erektion. Wird das Hormon nicht mehr oder nur unzureichend gebildet ist auch die Fähigkeit, eine Erektion zu erreichen, deutlich verringert.

  • Neurologische Erkrankungen:

    Auch Nervensignale sind auch bei einer Erektion von Bedeutung. Nervenerkrankungen wie MS, Parkinson oder Tumore können die Signalübertragung vom Gehirn in den Penis beeinträchtigen und somit dazu führen, dass es zu Potenzproblemen kommt.

  • Schädigung des Rückenmarks:

    Bei einer Schädigung des Rückenmarks kommt es zu einer Störung des für die Erektion notwendigen Reflexes. Ein bekanntes Beispiel für eine Rückenmarksschädigung ist die Querschnittslähmung, aber auch ein Bandscheibenvorfall kann die Nervenimpulse beeinträchtigen.

  • Verletzungen des Schwellkörpers oder des Penis:

    Verletzungen im Bereich des Penis oder des Schwellkörpers können dazu führen, dass der Penis nicht mehr oder kaum mehr hart wird.

  • Genitale Fehlbildungen:

    Auch Fehlbildungen im Genitalbereich können die Fähigkeit eine Erektion zu erreichen deutlich einschränken.

Erektionsstörungen durch Rauchen oder Alkohol

Das die Sucht- und Genussmittel Alkohol und Tabak nicht gut für die Gesundheit sind, ist kein Geheimnis. Neben schwerwiegenden körperlichen Schädigungen können sie jedoch auch Impotenz auslösen:

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  • Rauchen

    Wer täglich mehr als 20 Zigaretten raucht, leidet häufiger unter Impotenz als Männer, welche keinen Tabak konsumieren. Sogar über 50% der starken Raucher leiden unter Erektionsstörungen.

    Ursächlich hierfür sind Substanzen, welche beim Rauchen in den Körper freigesetzt werden und chemische Veränderungen der Arterienwände verursachen. Diese fördern die Ablagerung von Lipiden und sorgen zu ungewünschten Verengungen im Penis, so ist die Blutversorgung des Gliedes deutlich beeinträchtigt.

    Ein weiterer Effekt vom Rauchen ist die Beeinträchtigung der Funktion der Schwellkörper, da die Fasern der Muskeln an Elastizität verlieren und somit die Erektion vermindern.

    Die gute Nachricht ist, dass dieser Effekt beim Rauchen aufhören bei 25 % aller Männer innerhalb des ersten Jahres zu einer Verbesserung der Erektionsfähigkeit führt.

  • Alkohol

    Alkohol wirkt sich in großen Mengen negativ auf die Potenz auf. Zwar fördert Alkohol in kleinen Mengen das sexuelle Verlangen da er die Hemmschwelle herabsetz und die Blutgefäße weitet, in großen Mengen ist dies jedoch der umgekehrte Effekt. Wer täglich mehr als 20 Gramm Alkohol konsumiert (ungefähr ein viertel Liter Wein) steigert die Gefahr von Impotenz deutlich.

Impotenz nach Prostataoperation

Bei Operationen im Beckenraumbereich wie etwa Prostataoperationen können die Nervenbahnen vom und zum Penis verletzt werden. So etwa bei der operativen Entfernung der Vorsteherdrübe bei Prostatakrebs. Impotenz ist eine Gefahr dieses Eingriffs.

Verschiedene Formen von Impotenz

Impotenz hat verschiedene Gesichter. Unter dem Begriff Impotenz werden nicht nur Erektionsstörungen bezeichnet, auch andere Formen fallen unter diese Definition:

  • Unfruchtbarkeit (impotentia generandi):

    Unfruchtbarkeit bezeichnet die Tatsache, dass Männer zwar normalen Geschlechtsverkehr haben können, jedoch nicht in der Lage dazu sind, Kinder zu zeugen. In aller Regel haben Männer dann zwar einen Samenerguss, haben jedoch zu wenig intakte oder überhaupt keine funktionierende Samen.

  • Erektionsstörungen (impotentia coeundi):

    Bei dieser sehr häufigen Form der Potenzstörung reicht die Erektion nicht mehr aus, um Geschlechtsverkehr wie gewünscht auszuführen. Der Penis wird nicht mehr steif oder erschlafft zu früh, auch die Fähigkeit den Samenerguss zu kontrollieren kann beeinträchtigt sein.

Die Diagnose – Impotenz feststellen

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Die Diagnose für Impotenz stellt der Hausarzt oder der Urologe. Je nach Auslöser der Impotenz können auch Neurologen, Psychotherapeuten, Psychologen, Ärzte mit der Zusatzqualifikation Andrologie (Männerheilkunde) oder Sexualtherapeuten behilflich sein, um das Problem zu lösen.

Die Anamnese stellt der Arzt mit konkreten Fragen zum Sexualverhalten. Fragebögen helfen bei der Diagnose.

Im Anschluss folgt eine körperliche Untersuchung der Geschlechtsorgane und der Prostata. Evtl. können auch andere Bereiche wie Blutdruck etc. in die Diagnose miteinfließen.
Zudem liefert eine Blutuntersuchung Hinweise auf Risikofaktoren wie Diabetes oder Blutfettwerte. Weitere Untersuchungen können unter anderem sein:

  • Testosteron-Messung:

    Eine Blutuntersuchung zeigt ob ein Testosteron Mangel vorliegt.

  • Weitere Untersuchungen:

    Eine weitere Untersuchung zur Feststellung des Blutflusses in den Penisgefäßen kann eine spezielle Ultraschalluntersuchung sein. Auch ein sogenannter Schwellkörperinjektionstest, bei welchem ein Medikament in den Penis gespritzt wird, ist möglich.

  • Bei Verdacht auf arterielle Durchblutungsstörungen kann es hilfreich sein, das Herz zu untersuchen.

Ist Impotenz heilbar? – Behandlung und Therapieformen

Sobald die Diagnose Impotenz gestellt ist, wird der behandelnde Arzt unterschiedliche Therapieformen zur Behandlung in Betracht ziehen. Für die Art der Therapie ist zunächst die Ursache und eine genaue Anamnese der Erkrankung wichtig. Je nach individueller Erkrankung kommen folgende Therapien in Betracht:

Medikamentöse Behandlung

Sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) sind eine gängige Therapieform für die Behandlung von Potenzstörungen. Der erste PDE-5-Hemmer war im Jahr 1998 das Medikament Sildenafil. Weitere ähnlich konzipierte Medikamente folgten. Diese Präparate sind allesamt Verschreibungspflicht.

Die Medikamente wirken 15 bis 60 Minuten nach der Einnahme und führen zu einer Erektion. Der Effekt hält zwischen vier und zwölf Stunden an. Einzelne Medikamente können auch als Dauermedikamention eingenommen werden. Diese Präparate hemmen die Phosphodiestrase-5 und führen zu einer gesteigerten Durchblutung des Gliedes, so dass eine Erektion entsteht bzw. länger bestehen bleibt.

PDE-5-Hemmer zeigen nur bei sexueller Erregung Wirkung, sie sind somit also nicht luststeigernd. Viele der Präparate sind jedoch nicht nebenwirkungsfrei.

Als Nebenwirkungen können auftreten: Kopfschmerzen, Ungewünschte Rötung im Gesicht, Sodbrennen, veränderte Wahrnehmung von Farben, Muskel- oder Rückenschmerzen. Sofern psychische Gründe der Impotenz zu Grunde liegen, kann auch das Präparat Yohimin verwendet werden.

Autoinjektionstherapie – “SKAT“

Eine Alternative zu PDE-5-Hemmern ist die sogenannte Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT). Hierbei wird ein Medikament direkt in den Schwellkörper des Penis injiziert. Nach der Injektion kommt es innerhalb von 10 bis 15 Minuten zur Erektion, welche bis zu einer Stunde anhält.

Körperliche Ursachen für die erektile Dysfunktion stehen häufig in direktem Zusammenhang mit psychischen Ursaschen. Gespräche oder eine Psychotherapie können somit nicht nur bei psychischen Ursachen helfen, sondern auch die Behandlung bei körperlichen Ursachen positiv unterstützen.

Die Alternative zur Spritze – „MUSE“

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit stellt das sogenannte medikamentöse urethrale System dar (MUSE). Hier wird der Wirkstoff „Alprostadil“ in Form eines speziellen sehr kleinen Zäpfchens in die Harnröhre eingeführt. 

Der Blutfluss im Glied wird daraufhin verstärkt, was innerhalb von 10 bis 15 Minuten zu einer Erektion führt, welche über einen Zeitraum von bis zu 60 Minuten anhält. Aber auch hier sind Nebenwirkungen in Form von Schmerzen im Glied, Kopfschmerzen oder Schwindel möglich.

Therapie mit Testosteron

Sofern ein zu niedriger Testosteronspiegel die Ursache für die Impotenz ist, setzt die Behandlung dort an, den Testosteronspiegel auszugleichen.

In manchen Fällen wirken bei dieser Ursache jedoch Medikamente mit PDE-5-Hemmer in Verbindung mit einer Hormontherapie besser. Während der Therapie selbst wird das Gel auf die Haut aufgetragen oder mittels Injektion gesetzt.

Operative Behandlung

Bei dieser Behandlung werden Silikonimplantate operativ in die Schwellkörper eingesetzt. Der Eingriff ist nicht wieder rückgängig zu machen und sollte daher gut durchdacht werden. Bei den Implantaten selbst gibt es verschiedene Varianten, die meisten Implantate sind wieder auffüllbar.

Im Bereich des unteren Bauchs wird ein Reservoir eingesetzt, welches mit Kochsalzlösung gefüllt ist, im Hodensack befindet sich eine Pumpe. So kann das Implantat auf Knopfdruck befüllt werden, was zu einer Art Erektion führt. Es gibt jedoch auch Implantate, welche immer steif und biegsam sind.

Mechanische Therapieoption

Bei der sogenannten Vakuumtherapie wird ein Plastikzylinder mit einer Saugpumpe auf den Penis gesetzt. Der hierdurch entstehende Unterdruck lässt das Blut in die Schwellkörper fließen, was zu einer Erektion führt. Ein angebrachter Gummiring an der Peniswurzel sorgt dafür, dass das Blut nicht sofort wieder abfließt. Damit Durchblutungsstörungen ausgeschlossen werden können, muss dieser Ring nach höchstens 30 Minuten wieder abgenommen werden.

Wie Sie gegen Impotenz vorbeugen können?

Auch Sie selbst können einiges dazu beitragen, um einer Impotenz vorzubeugen oder der Heilung einer bestehenden Impotenz im Grundsatz zu begünstigen. Viele kleine Veränderungen bringen zusammen genommen Großes und helfen, die Potenz lange zu erhalten.

LESER HELFEN LESERN

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit Impotenz gemacht haben, ihrer Auswirkung und auch ihren Folgen, so lassen Sie es uns & die Leser wissen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Sport gegen Impotenz

Männer, welche Sport treiben senken das Risiko für Potenzprobleme um sagenhafte 40 %. Ein Grund mehr also, raus an die frische Luft zu gehen und sich körperlich zu betätigen. Grund für diesen Zusammenhang ist, dass Sport die Durchblutung im Glied deutlich bessert. Zudem vermuten Experten, dass das männliche Sexualhormon vermehrt produziert wird.

Änderung des Lebensstils

  • Abnehmen

    Starkes Übergewicht führt unter anderem zu einer Schädigung der Blutgefäße. Als Folge kann unter anderem bei sexueller Erregung nicht mehr genügend Blut in die Schwellkörper gepumpt werden.

    Auch Studien belegen, dass stark übergewichtige Männer häufiger an Impotenz leiden. Im Zuge des Gewichtsverlustes werden entzündliche Veränderungen reduziert und der Testosteronwert erhöht. Abnehmen kann somit bestehende Potenzprobleme positiv beeinflussen.

  • Weg mit den Zigaretten!

    Nicht nur die Zigarettenpackung selbst warnt mittlerweile vor dem Zusammenhang zwischen Rauchen und Impotenz. Auch Studien untermauern diese These. Sagen Sie Ihrem Glimmstängel also Goodbye und erhöhen Sie die Chance, Ihre Potenz länger zu erhalten.

  • Gesunde Ernährung

    Früchte, Gemüse und Fisch: Wer sich gesund und nachhaltig ernährt tut nicht nur seinem Körper etwas Gutes, sondern auch seiner Potenz.

  • Blutzucker

    Auch Diabetes begünstigt Impotenz. Ein hoher Blutzucker führt dazu, dass Venen, Nerven und Gewebe im Penis anfälliger und angreifbarer sind und schneller zerstört werden. Auch natürliche chemische Substanzen, welche für eine Erektion unabdingbar sind, werden bei einem hohen Blutzuckerspiegel nur noch gering produziert, was zu einer verminderten Erektion führt.

  • Blutdruck

    Einer der häufigsten Ursachen für eine erektile Dysfunktion ist ein hoher Blutdruck. Wer seinen Blutdruck regelmäßig misst und evtl. richtig einstellen lässt, begünstigt daher die Chance, nicht an Potenzproblemen zu erkranken.

  • Depressionen

    Es ist wissenschaftlich untermauert, dass Depressionen Impotenz begünstigen. Zwar führt auch Impotenz selbst zu Depressionen; wer jedoch aus dem Teufelskreis ausbricht und sich professionelle Hilfe sucht, legt einen guten Grundstein für eine lang anhaltende Potenz.

  • Geschlechtsverkehr

    Untersuchungen zeigten, dass Männer ab 55 besonders häufig von Impotenz betroffen sind, wenn sie seltener als einmal wöchentlich Sex haben. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr beugt Erektionsstörungen vor. Alternativ helfen hier auch spezielle Beckenbodenübungen.

Häufige Fragen zu Impotenz

Sie haben noch weiter Fragen rund zum Thema Impotenz? Wir zeigen Ihnen in unseren FAQ’s die Antworten auf die häufig gestelltesten Fragen zu dem Thema:

Wie kommt es zu Impotenz?

Im Grundsatz entsteht eine Impotenz, indem nicht mehr ausreichend Blut in die Schwellkörper des Penis gepumpt werden und zu einer Erektion führen. Aber auch Ungleichgewichte im Hormonhaushalt können zu einer Impotenz führen.

Stimulation bei Impotenz möglich?

Hier kommt es auf den Einzelfall aus. Sofern der Mann noch in der Lage ist, eine Erektion zu erlangen, diese jedoch nur nicht ausreichend lange aufrecherhalten bleibt, ist Stimulation möglich.

Bei einer Potenzstörung, bei welcher es nicht mehr möglich ist, eine Erektion zu erlangen, hilft jedoch auch keine Stimulation, da hier auch bei sexueller Erregung keine Erektion möglich ist. 

Bleibt der Kinderwunsch bei Impotenz unerfüllt?

Impotenz ist kein Ausschlusskriterium für Kinder. Zwar gibt es auch Impotenz im Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit, Männer mit reinen Erektionsproblemen sind jedoch grundsätzlich dazu in der Lage Kinder zu zeugen. 

Welche Mittel kann Man(n) trotz Diabetes nehmen?

Sofern die Potenzstörungen im Rahmen einer Diabeteserkrankung auf diabetischen Nervenstörungen beruhen ist das primäre Ziel die richtige Einstellung des Blutzuckers. Zudem ist aber auch eine begleitende Therapie in Form von gesunder Ernährung, Sport oder Gewichtsverlust sinnvoll. 

Sofern die Potenzstörung im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten stets, kann es sinnvoll sein, die Medikamention neu zu überdenken. 

Worum handelt es sich bei dem Begriff “Impotenz Protokoll”?

Das sogennate Impotenz Protokoll bezeichnet die Dokumention der individuellen Probleme der Erkrankungen nebst Tipps zu Bewegung und Sport, welche zur Besserung beitragen sollen.

Fazit

Impotenz betrifft weit mehr Männer, als viele von uns glauben. Besonders bei Männern ab dem Alter von 55 Jahren lässt die Potenz häufig nach. Die Krankheit ist jedoch keinesfalls von Vorneherein ein K.O-Kriterium für ein befriedigendes Sexualleben, denn neben Medikamenten und modernen Therapieformen helfen auch eigene, kleine Veränderungen der eigenen Lebenssituation dabei, das Krankheitsbild positiv zu beeinflussen.


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