VAGIFLOR VAGINALZÄPFCHEN ᐅ Erfahrungen zeigen…

Zum Beschwerdebild einer bakteriellen Vaginose kommt es, wenn die Zusammensetzung der natürlichen Bakteriengemeinschaft in der Scheide gestört ist. Vagiflor Vaginalzäpfchen sorgen dafür, dass die Intimgesundheit wiederhergestellt wird.

Dieser Beitrag erklärt, welche Ursachen eine bakterielle Vaginose auslösen und wie die Vagiflor Vaginalzäpfchen dagegen helfen. Besonders ausführlich gehen wir auch auf die Erfahrungen von betroffenen Anwenderinnen mit den Zäpfchen ein. Darüber hinaus beantworten wir brennende Fragen von Frauen rund um die vaginale Gesundheit.


 Informationen zum Medikament

  • Name: Vagiflor
  • PZN: 00325788 (6 Stk)
  • 00325794 (12 Stk)
  • Wirkstoff: Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus acidophilus-Kulturlyophilisat
  • Anbieter: CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH
  • Rezeptpflichtig: Nein

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage von Vagilfor oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Was ist Vagiflor Zäpfchen?

Vagiflor Zäpfchen sind Vaginalzäpfchen, die bei bakterieller Vaginose angewendet werden, um die Intimflora zu stärken.

Quelle: vagiflor.de

Anwendungsbereiche von Vagiflor

Vagiflor wird angewendet:

  • um das natürliche, abwehrstarke Scheidenmilieu mit einer natürlichen Flora (diverse Bakterienarten, überwiegend Milchsäurebakterien) vorbeugend gesund zu erhalten. Milchsäurebakterien säuern das Scheidenmilieu an. Dieses saure Milieu macht es schädlichen Pilzen und Bakterien unmöglich, in der Scheide zu überleben.
  • um den gesunden Zustand eines aus dem Gleichgewicht geratenen Scheidenmilieus wiederherzustellen – und damit die Begleiterscheinungen (Symptome) einer bakteriellen Vaginose zu lindern und zu beseitigen.

Von einer bakteriellen Vaginose spricht der Arzt also immer dann, wenn die vielen Bakterienarten, die in der Scheide natürlicherweise vorkommen, nicht in einem bestimmten – von der Natur vorgesehenen – Mengenverhältnis zueinander vorkommen. Diesen Zustand einer gestörten natürlichen Bakteriengemeinschaft bezeichnet der Mediziner als Dysbakterie. Eine bakterielle Vaginose entsteht also nicht durch äußere Einflüsse (z. B. Eindringen von Erregern in die Scheide), sondern durch ein im Körper selbst entstehendes Ungleichgewicht der Scheidenflora.

Es bestehen folgende Hauptursachen, die dazu führen, dass die Scheide an einer bakteriellen Vaginose erkranken kann:

  • hormonelle Umstellungen (z. B. in der Schwangerschaft)
  • Behandlung mit Antibiotika (töten Bakterien oder hemmen ihre Vermehrung)
  • Behandlung mit Chemotherapeutika
  • geschwächtes Immunsystem nach einer Erkrankung
  • Infektionen
  • Entzündungen
  • Ausfluss
  • falsche und unzureichende Hygiene
  • Geschlechtsverkehr
  • Stress

Diese Ursachen können zu einem Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der Scheidenflora und damit zu einem Symptome auslösenden Bakterienwachstum führen.

Und dies sind die typischen Kennzeichen einer bakteriellen Vaginose:

  • weißlicher Ausfluss
  • übelriechendes Sekret
  • gereizte Haut
  • Juckreiz
  • Geschlechtsverkehr schmerzt
  • Wasserlassen schmerzt

Wirk- und Inhaltsstoffe

1 Vaginalzäpfchen enthält als einzigen Wirkstoff 1 g des Bakteriums Lactobacillus acidophilus – dies ist die wissenschaftliche Bezeichnung für das Milchsäurebakterium, das in der gesunden Scheidenflora eine große Rolle spielt. In diesem einen Gramm sind Millionen lebensfähiger Bakterien enthalten. Sie sind wichtig, um die gestörte natürliche Bakteriengemeinschaft in der Scheide wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Auf diese Weise wird die bakterielle Vaginose geheilt.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Hartfett
  • Lactose-Monohydrat
  • Magnesiumstearat

Mögliche Nebenwirkungen

Gelegentlich kann die Anwendung des Zäpfchens zu einem Jucken und Brennen in der Scheide führen.

WICHTIGER HINWEIS:

Bei bestehender Medikation und über individuelle Fälle sprechen Sie vor Einnahme bitte unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Ausführlichere Hinweise entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage. Hinweise zu Neben- und Wechselwirkungen sind nicht allgemeingültig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant.

Verdacht auf Überdosierung oder Vergiftung? Hier ein Überblick der Giftnotrufzentralen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

So wenden Sie Vagiflor an

Abends, vor dem Schlafengehen, wird bei Bedarf 1 Vaginalzäpfchen tief in die Scheide eingeführt.

Anwendung während der Schwangerschaft

Vagiflor kann und soll bei Bedarf auch während der Schwangerschaft angewendet werden, um durch einen stabilen pH-Wert von 3,8 bis 4,4 das Scheidenmilieu zu stabilisieren – so bleibt die Vaginalflora gesund und abwehrstark.

Dieser pH-Wert lässt sich zu Hause im Scheidensekret messen. Apotheken halten dafür Test-Streifen bereit, ähnlich wie für einen Schwangerschaftstest.

Ein abwehrstarkes Scheidenmilieu ist gerade in der Schwangerschaft sehr wichtig. Auf diese Weise gelangen kaum Krankheitserreger in die Scheide, die eine vaginale Infektion auslösen könnten. Diese vaginalen Infektionen stellen einen wesentlichen Risikofaktor für eine Frühgeburt dar.

Erfahrungen mit Vagiflor von Sanavita

Wir haben diverse Erfahrungsberichte von Anwenderinnen ausgewertet. Demnach ist es so, dass viele Frauen von der Anwendung von Vagiflor Vaginalzäpfchen regelrecht abraten – und dies aus folgenden Gründen:

Starker Juckreiz
Dies ist einer der Hauptkritikpunkte: Anwenderinnen beschreiben den aufgetretenen Juckreiz als „stark“, „unangenehm“, „unmöglicher Juckreiz“, „es juckt alles fürchterlich“ oder „Juckreiz ohne Ende“. Hier halfen auch keine Scheidenspülungen und kein intensives Waschen, sodass die Anwendung abgebrochen werden musste. Auch wird kritisiert, dass auf diese starke Nebenwirkung im Beipackzettel nicht deutlicher hingewiesen wird.

Schmerzen
Auch Schmerzen – zum Beispiel beim Wasserlassen „schlimmer als bei einer Blasenentzündung“ – traten auf. Eine Frau wachte nach der Anwendung des Zäpfchens „nachts vor Schmerzen“ auf, eine andere beschrieb den Schmerz mit „brennt wie Feuer“.

Trockener Intimbereich
Einige Frauen klagen auch – zusätzlich zum Juckreiz – über einen trockenen, rissigen oder angeschwollenen Intimbereich, der als unzumutbar kritisiert wird. Auch diese heftigen Nebenwirkungen waren einer der Gründe, die dazu führten, dass die Anwendung von Vagiflor Vaginalzäpfchen abgebrochen werden musste.

Weitere Kritikpunkte
Als weitere Kritikpunkte wurden von den Anwenderinnen folgende genannt:

  • Geruch im Intimbereich änderte sich
  • Zäpfchen läuft nach Anwendung wie Wasser heraus
  • sündhaft teuer (3 bis 4 Euro je Zäpfchen)

Diese massiven Kritikpunkte führten dazu, dass die Zäpfchen „auf keinen Fall“ weiterempfohlen werden konnten.

Quelle: medpex.de

Positive Rezensionen, die uns vorliegen, berichten demgegenüber von folgenden Erfahrungen: „es hilft bisher enorm“, „der Zustand hat sich absolut gebessert“, „eines der wirksamsten Produkte“ oder „fühle mich frisch und gesund“. So wird Vagiflor vorbeugend vor allem nach dem Besuch eines Schwimmbades, nach dem Radeln oder nach dem Schwitzen an heißen Tagen genommen – ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Auch werden die Zäpfchen gerne nach einer Antibiotika-Behandlung oder während einer Schwangerschaft angewendet. Selbst der sehr hohe Preis wurde von diesen Anwenderinnen nicht bemängelt – wegen der guten Wirkung. Daher werden die Vagiflor Vaginalzäpfchen von dieser Gruppe zufriedener Frauen auch gerne weiterempfohlen.

Wo können Sie Vagiflor kaufen?

Sie können Vagiflor Vaginalzäpfchen in allen Apotheken und Versandapotheken bekommen. Auch Amazon schickt Ihnen die Suppositorien gerne ins Haus.

Erhältliche Packungsgrößen

Es gibt 2 Packungsgrößen – zu 6 Stück und zu 12 Stück.

LESER HELFEN LESERN

Wenn Sie bereits Erfahrungen gemacht haben mit Vagiflor, seiner Wirkung und auch seinen Nebenwirkungen, so lassen Sie es uns & die Leser wissen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag und tauschen Sie sich mit anderen Anwendern aus.
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Vagiflor

Sie haben Fragen zur vaginalen Gesundheit? Im Folgenden finden Sie weitere Informationen dazu, indem wir die häufig gestellten Fragen von Anwenderinnen beantwortet haben:

Wie lautet die PZN von Vagiflor?

Die Pharmazentralnummern (PZN) lauten in Abhängigkeit von der Packungsgröße:

Vagiflor Vaginalzäpfchen von Sanavita

6 Stück: PZN 00325788

12 Stück: PZN 00325794

Müssen die Zäpfchen im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Ja, die Zäpfchen müssen zur Vorratslagerung bei + 2 °C bis + 8 °C – also im Kühlschrank – aufbewahrt werden. Anderenfalls sterben die in den Zäpfchen enthaltenen Milchsäurebakterien ab. Während einer 6-tägigen Behandlungsdauer kann dann die kleine Packungsgröße aufgebraucht werden (6 Tage je 1 Zäpfchen), ohne zwischendurch in den Kühlschrank gelegt werden zu müssen. Bei der Packungsgröße mit 12 Zäpfchen entnimmt man einen 6er-Streifen der Packung zur Anwendung. Der andere 6er-Streifen verbleibt dann zunächst in der Packung im Kühlschrank, bis er benötigt wird.

Kann ich Vagiflor auch während meiner Periode verwenden?

Dies ist zwar möglich, aber nicht sinnvoll, weil die Milchsäurebakterien des Zäpfchens durch die Blutung ausgespült werden würden. Sobald die Blutung nachgelassen hat, ist aber eine Anwendung wieder erfolgversprechend.

Wie lange muss ich Vagiflor verwenden?

Die normale Anwendungsdauer beträgt 6 Tage.

Kann ich Vagiflor auch vorbeugend verwenden?

Ja, das ist bei langfristiger Anwendung möglich, weil auf diese Weise das Vaginalmilieu nachweislich gestärkt und stabilisiert wird.

Brennen und Juckreiz – ist das normal?

Brennen und Juckreiz in der Scheide sollen nach Herstellerangaben nur in Einzelfällen vorkommen, sind aber in Wirklichkeit offenbar recht häufig und teilweise so extrem, dass eine Behandlung mit den Vaginalzäpfchen abgebrochen werden musste.

Alternativen zu Vagiflor

Es gibt folgende Alternativen:

  • Vagisan Milchsäure sind Vaginalzäpfchen, die Milchsäure – aber keine Milchsäurebakterien – enthalten. Ihre Anwendung ist sinnvoll, wenn die Scheidenflora noch weitgehend intakt ist, aber das saure Milieu durch die Gabe von Milchsäure unterstützt werden soll.
  • Döderlein Vaginalkapseln sind Kapseln, die bei unspezifischen (eher allgemeinen) Störungen des Scheidenmilieus eingesetzt werden, wie etwa Scheidenausfluss. Die Kapseln enthalten zu diesem Zweck neben Milchsäure noch zusätzlich ein Milchsäure-Bakterium, das Teil der gesunden Vaginalflora ist. Es wird von Wissenschaftlern Lactobacillus gasseri genannt und liegt in den Kapseln als Kulturlyophilisat – also in gefriergetrockneter Form – vor.

Fazit

Vagiflor Vaginalzäpfchen haben ein überzeugendes Wirkkonzept zur Behandlung gestörter natürlicher Bakteriengemeinschaften in der Scheide (Dysbakterie). Auf diese Weise wird ein ausgezeichneter Schutz vor Infektionen im Intimbereich erreicht. Leider ist es jedoch so, dass bei vielen Anwendern offenbar massive Nebenwirkungen auftreten, auf die der Hersteller deutlicher als bisher hinweisen sollte.


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