HILFE: Was tun bei Erektionsstörung? → Ursachen & Behandlung

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In der Regel sind ältere Männer von einer Erektionsstörung betroffen. Immer häufiger trifft dieses Problem auch junge Männer und belastet die Partnerschaft. Welche Maßnahmen ergriffen werden können, wenn es zu einer Erektionsstörung kommt, verraten wir im nachfolgenden Artikel.

Was ist eine Erektionsstörung?

Bei der Erektionsstörung, die auch als erektile Dysfunktion bekannt ist, handelt es sich um die mangelnde Versteifungsfähigkeit oder der ungenügenden Dauer der Versteifung des Penis. Bei einer länger andauernden Erektionsstörung, die den Geschlechtsverkehr unmöglich macht, wird von einer Krankheit gesprochen.

Ursachen für eine Erektionsstörung beim Mann?

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Die Erektionsstörung beim Mann kann nur dann behoben werden, wenn die Ursachen feststehen. Um diese herauszufinden, ist die Konsultation eines Arztes nötig. Bei rund 55 bis 90 Prozent aller Fälle von erektiler Dysfunktion liegen organische Ursachen vor. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Durchblutungsstörungen oder Veränderungen an den Nervenbahnen handeln. Allerdings kommt es bei Männern mit Erektionsstörungen häufig im weiteren Verlauf zu psychischen Problemen wie zum Beispiel einer Depression. Im Allgemeinen werden die Ursachen der erektilen Dysfunktion in drei Gruppen eingeteilt:

  • Organische Ursachen
  • Psychische Ursachen
  • Alter als Störungsursache

Psychische Ursachen

Psychische Ursachen für eine Erektionsstörung liegen in der Regel vor, wenn der Spagat zwischen Beruf und Familie nicht mehr gemeistert werden kann. Die Rolle des Mannes in der Familie als Ernährer und Familienvater kann von vielen Betroffenen nur schwer gespielt werden, was sich letztlich auf die Beckenregion auswirkt. Die Energie, welche dem Mann zur Verfügung steht, reicht häufig kaum noch für den Alltag, geschweige denn für den Geschlechtsverkehr.

Organische & andere Ursachen

Bei rund 54 Prozent der Erektionsstörungen beim Mann sind Erkrankungen der Blutgefäße ursächlich. Hierbei kann die Erektionsstörung sogar ein Vorbote für einen Herzinfarkt sein. Aus diesem Grund sollte jeder Betroffene zur Darstellung der Durchblutungsverhältnisse einen Arzt aufsuchen. Ein weiterer Grund für eine erektile Dysfunktion kann eine Erkrankung an Diabetes sein. Nervenerkrankungen wie zum Beispiel Bandscheibenvorfälle oder Multiple Sklerose können ebenfalls für eine Erektionsstörung beim Mann verantwortlich sein.

Testosteron gehört zu den wichtigsten Sexualhormonen beim Mann und hat großen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, kann es zu Erektionsproblemen kommen. Ebenfalls möglich ist eine Operation an der Prostata, dem Darm oder der Harnblase als Ursache für eine Erektionsstörung. Bei Eingriffen im Beckenbereich können Nerven oder Blutgefäße beschädigt werden.

Rauchen, Alkohol oder Drogenkonsum können die Durchblutung beeinträchtigen. In der Folge kommt es zu Erektionsstörungen. Über 200 Medikamente haben die unerwünschte Nebenwirkung, eine erektile Dysfunktion zu verursachen. Häufig kann die Erektionsstörung durch das Absetzen der entsprechenden Medikamente behoben werden.

Erektionsstörungen bei jungen Männern mit 20, 25, 30

Erektionsstörungen können allerdings nicht nur Männer ab 50 betreffen. Auch Männer mit 20, 25 oder 30 Jahren können von einer erektilen Dysfunktion betroffen sein. In der Regel ist die Ursache für eine Erektionsstörung bei jüngeren Männern in einer überbelasteten Psyche zu finden. Hierzu gehören Stress, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit.

HILFE: Was tun bei Erektionsstörungen?

Kommt es zu einer Erektionsstörung, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen für die erektile Dysfunktion herauszufinden.

Beheben durch Gesprächstherapie

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Bei vielen Betroffenen, insbesondere bei der jüngeren Generation, sind die Ursachen für eine Erektionsstörung psychischer Natur. Hier kann es hilfreich sein in erster Linie, eine Gesprächstherapie anzustreben.

Medikamentöse Therapie mit Tabletten

Eine medikamentöse Behandlung ist bei einer erektilen Dysfunktion ebenfalls möglich. Sogenannte PDE-5 Hemmer wie zum Beispiel Viagra, sorgen für eine stärkere Erweiterung der Blutgefäße, die den Penis versorgen, so dass eine Erektion zustande kommen bzw. verbessert werden kann. Bei der Einnahme kommt es allerdings nicht selten zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, niedriger Blutdruck oder Sehstörungen.

Hilfe durch Vakuumpumpe

Wer keine Medikamente einnehmen möchte, kann alternativ die Verwendung einer Vakuumpumpe zur Behandlung von Erektionsstörungen in Betracht ziehen. Die Anwendung einer solchen Pumpe ist einfach: Der Zylinder wird über den Penis gestülpt, in dem ein Vakuum erzeugt wird. Auf diese Weise dehnt sich der Schwellkörper aus und lässt Blut in den Penis strömen. Ist die Erektion eingetreten, stülpt man einen Gummiring über die Penisbasis, wodurch das Abfließen des Blutes verhindert wird.

Injektion von vasoaktiven Substanzen

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion liegt in der Anwendung von vasoaktiven Substanzen, die direkt in den Schwellkörper injiziert werden. Bei dieser Behandlung wird die erste Injektion in der Regel durch den Urologen erfolgen, um den Therapieerfolg beurteilen zu können. Sobald der Therapieerfolg einsetzt, kann die Anwendung einer solchen Spritze durch den Patienten selbst erfolgen. Hierbei wird etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eine Selbstinjektion gesetzt. Verschiedene Pharmaunternehmen haben individuell dosierbare Fertigspritzen hergestellt.

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen können ebenfalls unterstützend bei einer Behandlung gegen erektile Dysfunktion helfen. Hier können sich Betroffene mit anderen betroffenen Männern austauschen, wodurch das Selbstbewusstsein gestärkt wird. Selbsthilfegruppen gibt es im Internet, die in der Regel anonym sind. Aber auch persönliche Selbsthilfegruppen können aufgesucht werden.

Helfen Hausmittel?

Ob Hausmittel bei Erektionsstörungen helfen können, ist von der Ursache abhängig. Leichte erektile Dysfunktionen, die keine körperlichen Ursachen haben, können mit Hausmitteln behandelt werden, denen eine fördernde Durchblutung der Organe im Beckenbereich nachgesagt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Knoblauch, Ginsengwurzel, Ingwer sowie Extrakte aus dem Ginkgobaum.

Erektionsstörungen – Was tun als Frau?

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Partner von betroffenen Männern, die unter Erektionsstörungen leiden, können ebenfalls eine unterstützende Hilfe sein. Der Partner sollte den Betroffenen psychische Unterstützung anbieten. Diese kann zum Beispiel darin bestehen, mit dem Betroffenen zusammen die Ängste zu überwinden, Ursachen zu klären und Therapiemöglichkeiten zu finden.

VORSICHT vor Abzock Produkten

Seitdem im Frühjahr 2013 das Patent von Pfister, dem Hersteller von Viagra, auf seinen PDE-5-Hemmer Sildenafil erloschen ist, drängen immer mehr Konkurrenzprodukte mit dem selben Wirkstoff auf den deutschen Markt. Aber auch die Anzahl der natürlichen Potenzmittel, die auf PDE-5-Hemmer verzichten und somit rezeptfrei in Apotheken und gerade im Internet erworben werden können, steigt immer weiter.

Leider gibt es unter diesen auch schwarze Schafe. Diese Unternehmen machen sich den Umstand zu nutze, um ihrerseits Abzock Produkte auf den Markt zu bringenum so mit der Verzweiflung betroffener Männer Geld zu verdienen. Einige von diesen Produkten haben wir bereits in anderen Beiträgen unter die Lupe genommen. XtraSize, Ciavil, Penirium oder auch Viacinil wären hier zu nennen.

 
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